Razer Ambilight – Open Source

Razer Ambilight Github

Open Source

Erstmal die wichtigste Frage: Was ist Open Source?

Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quelltext öffentlich und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann. Open-Source-Software kann meistens kostenlos genutzt werden. (Wikipedia)

Open Source hat dabei viele vorteile.

  1. Open Source ist sicher. Jeder kann den Quellcode einsehen und somit kann versichert werden, dass weder versteckte Funktionen, noch Spionagetools in die Software eingeschleust werden.
  2. Open Source ist eine Gemeinschaft. Jeder kann lokal Änderungen an einem Quellcode vornehmen und so ein Programm gemeinschaftlich von vielen verbessert werden.
  3. Open Source ist unabhängig. Die Benutzer eines Programmes sind nicht an den Entwickler gebunden. Dank des offenen Quellcodes kann jeder Fehler beheben oder neue Funktionen hinzufügen, ohne vom Entwickler abhängig zu sein.

Razer Ambilight: Mein erstes Open Source Projekt

Diese Vorteile sind mir auch bei der Veröffentlichung meiner Software Razer Ambilight auf Github bewusst geworden.

Es war eine neue Erfahrung für mich. Mein Code unter den kritischen Augen tausender. Anfangs war ich unsicher, ob dies wirklich die richtige Entscheidung war. Es kamen Issues rein über Bugs, wo ich nicht weiter wusste und alles war erstmal verwirrend.

Aber schließlich wurden mir die Vorteile bewusst. Es kamen Issues über Bugs rein, die ich niemals gefunden hätte wäre ich nicht drauf hingewiesen worden und somit niemals behoben hätte. Und auch solche, die ohne Behebung die Software sogar komplett unbrauchbar machten.

Komplett überzeugt von Open Source war ich jedoch bereits als der User stallOne1337 eine Pull-Request eröffnete, um eine Unterstützung für 21:9 Monitore zu implementieren. Ich war überrascht. stallOne hielt sich genau an meine Code Struktur und hat ein Feature ergänzt auf welches Ich, der nicht im Besitz eines 21:9 Monitors ist, niemals entwickelt hätte.

Meine Schlussfolgerung: Opensource ist eine sehr gute Art als Privatperson seine Software zu vertreiben. Ich hätte niemals gedacht, dass Menschen die ich nicht einmal kenne meine Software wirklich sinnvoll erweitern würden, oder dass sich überhaupt Leute für so etwas Zeit nehmen würden.

Alles in allem war Open Source eindeutig die richtige Entscheidung!

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